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Standpunkte

BDM-Konzeptpapier - Milchmarkt-Krisenmanagement

Schon in den vergangenen Marktkrisen hat sich deutlich gezeigt, dass die bestehenden Kriseninstrumente nicht in der Lage sind, im Krisenfall erhebliche Wertschöpfungsverluste der Milchviehhalter sowie immense Kosten für die öffentlichen Haushalte zu verhindern.
Der BDM hat auf ausdrückliche Aufforderung der Politik ein Marktkrisenmanagement-Konzept entwickelt, das nicht nur ein unabhängiges, kontinuierliches Marktmonitoring beinhaltet, sondern auch stufenförmig angelegt, entsprechende wirksame Marktkrisenmaßnahmen vorschlägt.

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04.09.2014

BDM-Position: Anpassung des Umrechnungsfaktors Milch
ist umgehend vorzunehmen

Der BDM bekräftigt seine vor über einem Jahrzehnt gestellte und 2008 auf Initiative des damaligen Bundeslandwirtschaftsministers Horst Seehofer in den Bundesrat eingebrachte Forderung nach Anpassung des Umrechnungsfaktors auf mindestens 1,03. Die Änderung hat zum schnellstmöglichen Zeitpunkt zu erfolgen, spätestens mit Auslaufen der Quotenregelung am 31.3.2015 sind die von eine ablehnende Argumentation führende Organisationen benutzten Begründungen, die letztendlich 2008 auch zur Ablehnung im Bundesrat geführt haben, alle obsolet. Eine Änderung ist schon alleine im Sinne einer Harmonisierung der europäischen Wirtschaftsverhältnisse angezeigt und notwendig.

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04.09.2014

BDM-Position zur Novellierung der Düngeverordnung

Aus Sicht des BDM muss bei der Novellierung der DVO eine differenzierte Festlegung der entsprechenden Maßgaben angestrebt werden. So sind z. B. allgemein gültige Obergrenzen für die Ausbringung von organischen Düngern nicht geeignet, den unterschiedlichen Nährstoffbedürfnissen der landwirtschaftlichen Kulturen gerecht zu werden. Eine generelle Verschärfung der DVO lehnt der BDM als nicht zielführend ab.

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04.09.2014

AMK Manifest Potsdam

Sicherheitsnetz für den Milchmarkt jetzt gestalten!
Das Milchwirtschaftsjahr 2014/15 ist gekennzeichnet von einer weltweiten Ausweitung der Milchproduktion auf der einen und stark gesunkenen Preisen für Milchprodukte auf der anderen Seite. Alleine die EU-Milchanlieferungen liegen in den vergangenen Monaten um 5,4 % über denen des Vorjahreszeitraums. Diese Steigerung entspricht einer Milchmenge von rund 7,8 Mio. Tonnen bzw. 13 % der gesamten auf dem Weltmilchmarkt 2013 gehandelten Milchmenge von jährlich rund 60 Mio. t Milchäquivalent.

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20.01.2014

BDM-Position „Freihandelsabkommen USA-EU“

Die deutschen Milchviehhalter sehen in dem geplanten Abschluss eines Freihandelsabkommen zwischen der USA und EU keine Grundlage für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Gesamtsituation der deutschen Landwirtschaft. Im Gegenteil - es besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass durch ein entsprechendes Freihandelsabkommen wie auch mögliche weitere WTO-Abkommen die internationalen Warenströme mit Nahrungsmitteln zunehmen, die nicht den sozialen und ökologischen Standards entsprechen, die die Bürgerinnen und Bürger zu Recht erwarten.

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26.09.2013

Positionspapier zur nationalen Umsetzung der Reform der

Gemeinsamen Agrarpolitik

Direktzahlungen auch an der Arbeitsleistung orientieren!
Der BDM spricht sich für ein integriertes Modell der Direktzahlungen aus, das Fläche und Arbeitsaufwand berücksichtigt. Denn die tierhaltenden Betriebe haben einen wesentlich höheren Arbeitsaufwand und somit höhere Ausgaben als andere Betriebszweige und generieren deshalb mehr Wertschöpfung für den gesamten ländlichen Raum. Diese Faktoren sollten bei der Berechnung der Direktzahlungen berücksichtigt werden.

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BDM-Positionspapier zur Ausgestaltung der Gemeinsamen Milchmarktordnung (GMO)

Wertschöpfungsorientierte GMO notwendig!
Die Gestaltung der Gemeinsamen Marktordnung ist von elementarer Bedeutung für die wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer gesamten Vielfalt der Strukturen. Ein Großteil des landwirtschaftlichen Einkommens muss künftig über den Verkauf der erzeugten Produkte erzielt werden können. Die Tatsache, dass auch in wirtschaftlich guten Jahren der Anteil der Agrargelder 50% des Gesamteinkommens der deutschen Milchviehhalter ausmacht und in wirtschaftlich schlechten Jahren bis zu 100%, zeugt von den Fehlentwicklungen, die die bisherige Gestaltung der Gemeinsamen Marktordnung verursacht hat.

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Das Milchbauern-Manifest von Würzburg

zur Agrarministerkonferenz vom 28. bis 30. August 2013

Milchmarkt krisenfest gestalten – Agrargelder langfristig sichern!

Mit größter Aufmerksamkeit verfolgten die Milchviehhalter Ende Juni 2013 den Entscheidungsprozess über die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP 2013.
Im Trilog zwischen Parlament, Rat und Kommission gab es ein Übereinkommen, das eine grundlegende Änderung der Gestaltung und Begründung der Agrargelder zumindest im Ansatz zulässt. Würde alles, was laut den europäischen Beschlüssen nun möglich wäre, auch national umgesetzt werden, müsste ein echter Systemwechsel fast zwangsläufig erfolgen, da die Agrargelder ihre einkommensstützende Wirkung zu einem großen Teil verlieren würden.
Die zusätzliche Bindung der Agrargelder an gesellschaftliche Leistungen sowie die Möglichkeiten, die Gelder in einem gewissen Umfang umzuschichten, bedeuten Einschnitte für das Einkommen der Gesamtheit der Milchviehhaltung. Der BDM hält diese Änderungen trotz großer Bedenken für unumgänglich. Ohne sie wird die Zahlung von Agrargeldern, die für geologisch und klimatisch benachteiligte Gebiete auch in Zukunft bedeutsam sein werden, künftig nicht haltbar sein.                                       

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08.03.13

BDM-Eckpunkte Futtermittelsicherheit gewährleisten

Die aktuellen Vorkommnisse durch verunreinigtes Maisfuttermittel zeigen die Risiken immer globaler werdenden Warenströme auf. Aus gegebenem Anlass sieht der BDM die Notwendigkeit, neben Verbesserungen in der Kontrolle der Warenströme eine  Grundsatzdiskussion über die Ausrichtung der Agrarpolitik zu führen. Es reicht nicht aus, bei jedem bekannt werdenden Vorfall/Skandal die Diskussion ausschließlich über die Bekämpfung der Symptome zu führen. Die tiefergehenden Ursachen für diese Auswüchse sind systemrelevant mit an den globalen Warenströmen, deren Hintergrund ausschließlich eine möglichst billige Produktion von Nahrungsmittel ist, festzumachen.

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08.03.13

Milchmarktgestaltung nach 2015 – weitergehende Marktkriseninstrumente notwendig

Faktenblatt:
Die Milchkrise 2009 hat die Notwendigkeit von zusätzlichen Marktkriseninstrumenten gezeigt. Mit den bisherigen Maßnahmen der staatlichen Intervention, privaten Lagerhaltung sowie der zu diesem Zeitpunkt noch möglichen Ausfuhrerstattungen konnte ein massiver Einkommenseinbruch der Milchviehhalter und Wertschöpfungsverlust für die ländlichen Räume nicht verhindert werden. Es mussten ganz im Gegenteil große finanzielle Aufwendungen öffentlicher Gelder in Form von Überbrückungshilfen und zusätzlichen Prämien geleistet werden. Um derartige Verluste und Aufwendungen zu vermeiden, halten es die Milchviehhalter für nötig, das von der EU-Kommission vorgeschlagene und im EU-Agrarausschuss mit beschlossene Marktkriseninstrument „Freiwilliger Produktionsverzicht gegen Ausfallentschädigung (FPVZ)“ umzusetzen.

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Das Milchbauern-Manifest von Suhl

zur Agrarministerkonferenz vom 26. – 28. Okt. 2011

Für sozial gerechte Markt-­Rahmenbedingungen stehen!
Noch bis vor kurzer Zeit war die Forderung nach Marktrahmenbedingungen für einen funktionierenden Markt höchst unpopulär und wurde als nostalgische Sichtweise weit von sich geschoben. Globalisierung, Liberalisierung, freier Wettbewerb, Marktchancen, die man sich nicht mit vermeintlich unnötigen staatlichen Regelungen verbauen sollte, waren die Gegenargumente der Marktjünger. (...)

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EU-Agrarpolitik nach 2013

Grundlegende Neuausrichtung der GAP notwendig?

Mit der bisherigen Ausrichtung der GAP geht die Zielrichtung einher,
die europäische Landwirtschaft wettbewerbsfähig für die Weltmärkte zu
machen. Die Prämienzahlungen waren ursprünglich damit begründet, der
Landwirtschaft den notwendigen Zeithorizont für Anpassungsschritte zu
verschaffen. Mit einem Anteil von annährend 70 % am Gesamteinkommen sind
die Direktzahlungen in Höhe von 40 Mrd. ¤ in der Europäischen Union
(EU) und ca. 5,7 Mrd. ¤ in Deutschland zu einem derzeit unverzichtbaren
Einkommensbestandteil geworden. Der Grund liegt in der Ausrichtung der
europäischen Agrarpolitik auf Exportfähigkeit. (...)

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Das Jenaer Milchbauern-Manifest

zur Agrarministerkonferenz vom 30. März bis 1. April 2011

Die Diskussion um die Ausrichtung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik ist gekennzeichnet von ganz unterschiedlichen Positionen. Während Einige für die GAP keine Veränderungsnotwendigkeiten sehen, gibt es immer mehr Stimmen aus der Mitte der Gesellschaft, die eine grundlegende Neuausrichtung der GAP 2013 fordern.

Ein weiterer Schwerpunkt der politischen Diskussion ist die Gestaltung der zukünftigen Rahmenbedingungen für den Milchmarkt. Die Vorschläge der EU-Kommission vom 9. 12.2010 dienen hierfür als Grundlage.

Für die Milchbauern steht und fällt mit der Ausrichtung der GAP 2013 die weitere berufliche Entwicklung. (...)

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Das Lübecker Milchbauern-Manifest

zur Agrarministerkonferenz vom 6. bis 8. Oktober 2010

Die Chance der GAP 2013 – eine grundlegende Neuausrichtung ist unabdingbar!

Der BDM setzt sich für diese fünf Kernpunkte ein:

1.Der BDM fordert eine nachhaltige und vielfältige Milchwirtschaft zum Nutzen von uns allen.
2.Der BDM setzt sich für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen sowie die wirtschaftliche Stärke im Land ein.
3.Der BDM will eine Milchpolitik, deren Grundlage es ist, dass die deutschen Milchviehhalter von ihrer Arbeit grundsätzlich leben können.
4.Der BDM strebt ein Wirtschaften für die deutschen Milchviehhalter an, unabhängig von Steuergeldern des deutschen Staates.
5.Um Milchbetriebe nachhaltig bewirtschaften zu können, fordert der BDM einen fairen Milchpreis von mindestens 40 Cent pro Liter.

Für die Milchbauern steht und fällt mit politischen Entscheidungen die weitere berufliche und private Existenz.    (...)

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Sofortige Umsteuerungsmaßnahmen für den Milchmarkt gefordert!

Der Milchmarkt befindet sich in einer dramatischen Lage. Ausgelöst durch ein Überangebot an Rohmilch befinden sich die Milcherzeugerpreise auf einem historisch niedrigen Niveau. Die prognostizierte Nachfragesteigerung in Drittländern ist nicht eingetreten. Im Zusammentreffen mit einer weltweiten Ausweitung der Milchproduktion kollabieren die Milchmärkte aktuell. Auch wenn die EU-Milchquoten nicht ganz ausgenutzt werden, liegen die Produktionsmengen innerhalb der EU doch über der realen Nachfrage. (...)

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