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Standpunkte

08.03.13

BDM-Eckpunkte Futtermittelsicherheit gewährleisten

Die aktuellen Vorkommnisse durch verunreinigtes Maisfuttermittel zeigen die Risiken immer globaler werdenden Warenströme auf. Aus gegebenem Anlass sieht der BDM die Notwendigkeit, neben Verbesserungen in der Kontrolle der Warenströme eine  Grundsatzdiskussion über die Ausrichtung der Agrarpolitik zu führen. Es reicht nicht aus, bei jedem bekannt werdenden Vorfall/Skandal die Diskussion ausschließlich über die Bekämpfung der Symptome zu führen. Die tiefergehenden Ursachen für diese Auswüchse sind systemrelevant mit an den globalen Warenströmen, deren Hintergrund ausschließlich eine möglichst billige Produktion von Nahrungsmittel ist, festzumachen.

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08.03.13

Milchmarktgestaltung nach 2015 – weitergehende Marktkriseninstrumente notwendig

Faktenblatt:
Die Milchkrise 2009 hat die Notwendigkeit von zusätzlichen Marktkriseninstrumenten gezeigt. Mit den bisherigen Maßnahmen der staatlichen Intervention, privaten Lagerhaltung sowie der zu diesem Zeitpunkt noch möglichen Ausfuhrerstattungen konnte ein massiver Einkommenseinbruch der Milchviehhalter und Wertschöpfungsverlust für die ländlichen Räume nicht verhindert werden. Es mussten ganz im Gegenteil große finanzielle Aufwendungen öffentlicher Gelder in Form von Überbrückungshilfen und zusätzlichen Prämien geleistet werden. Um derartige Verluste und Aufwendungen zu vermeiden, halten es die Milchviehhalter für nötig, das von der EU-Kommission vorgeschlagene und im EU-Agrarausschuss mit beschlossene Marktkriseninstrument „Freiwilliger Produktionsverzicht gegen Ausfallentschädigung (FPVZ)“ umzusetzen.

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Das Milchbauern-Manifest von Suhl

zur Agrarministerkonferenz vom 26. – 28. Okt. 2011

Für sozial gerechte Markt-­Rahmenbedingungen stehen!
Noch bis vor kurzer Zeit war die Forderung nach Marktrahmenbedingungen für einen funktionierenden Markt höchst unpopulär und wurde als nostalgische Sichtweise weit von sich geschoben. Globalisierung, Liberalisierung, freier Wettbewerb, Marktchancen, die man sich nicht mit vermeintlich unnötigen staatlichen Regelungen verbauen sollte, waren die Gegenargumente der Marktjünger. (...)

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EU-Agrarpolitik nach 2013

Grundlegende Neuausrichtung der GAP notwendig?

Mit der bisherigen Ausrichtung der GAP geht die Zielrichtung einher,
die europäische Landwirtschaft wettbewerbsfähig für die Weltmärkte zu
machen. Die Prämienzahlungen waren ursprünglich damit begründet, der
Landwirtschaft den notwendigen Zeithorizont für Anpassungsschritte zu
verschaffen. Mit einem Anteil von annährend 70 % am Gesamteinkommen sind
die Direktzahlungen in Höhe von 40 Mrd. ¤ in der Europäischen Union
(EU) und ca. 5,7 Mrd. ¤ in Deutschland zu einem derzeit unverzichtbaren
Einkommensbestandteil geworden. Der Grund liegt in der Ausrichtung der
europäischen Agrarpolitik auf Exportfähigkeit. (...)

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Das Jenaer Milchbauern-Manifest

zur Agrarministerkonferenz vom 30. März bis 1. April 2011

Die Diskussion um die Ausrichtung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik ist gekennzeichnet von ganz unterschiedlichen Positionen. Während Einige für die GAP keine Veränderungsnotwendigkeiten sehen, gibt es immer mehr Stimmen aus der Mitte der Gesellschaft, die eine grundlegende Neuausrichtung der GAP 2013 fordern.

Ein weiterer Schwerpunkt der politischen Diskussion ist die Gestaltung der zukünftigen Rahmenbedingungen für den Milchmarkt. Die Vorschläge der EU-Kommission vom 9. 12.2010 dienen hierfür als Grundlage.

Für die Milchbauern steht und fällt mit der Ausrichtung der GAP 2013 die weitere berufliche Entwicklung. (...)

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Das Lübecker Milchbauern-Manifest

zur Agrarministerkonferenz vom 6. bis 8. Oktober 2010

Die Chance der GAP 2013 – eine grundlegende Neuausrichtung ist unabdingbar!

Der BDM setzt sich für diese fünf Kernpunkte ein:

1.Der BDM fordert eine nachhaltige und vielfältige Milchwirtschaft zum Nutzen von uns allen.
2.Der BDM setzt sich für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen sowie die wirtschaftliche Stärke im Land ein.
3.Der BDM will eine Milchpolitik, deren Grundlage es ist, dass die deutschen Milchviehhalter von ihrer Arbeit grundsätzlich leben können.
4.Der BDM strebt ein Wirtschaften für die deutschen Milchviehhalter an, unabhängig von Steuergeldern des deutschen Staates.
5.Um Milchbetriebe nachhaltig bewirtschaften zu können, fordert der BDM einen fairen Milchpreis von mindestens 40 Cent pro Liter.

Für die Milchbauern steht und fällt mit politischen Entscheidungen die weitere berufliche und private Existenz.    (...)

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Sofortige Umsteuerungsmaßnahmen für den Milchmarkt gefordert!

Der Milchmarkt befindet sich in einer dramatischen Lage. Ausgelöst durch ein Überangebot an Rohmilch befinden sich die Milcherzeugerpreise auf einem historisch niedrigen Niveau. Die prognostizierte Nachfragesteigerung in Drittländern ist nicht eingetreten. Im Zusammentreffen mit einer weltweiten Ausweitung der Milchproduktion kollabieren die Milchmärkte aktuell. Auch wenn die EU-Milchquoten nicht ganz ausgenutzt werden, liegen die Produktionsmengen innerhalb der EU doch über der realen Nachfrage. (...)

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