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Aktion_2_1.jpg(Berlin) Mit einer spontanen Aktion zum Tag der Milch brachte eine Delegation von Milchviehhaltern des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. ihre Erwartungen an die Teilnehmer des Milchgipfels zum Ausdruck, zu dem Bundesminister Christian Schmidt erneut ins Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung eingeladen hatte.


Mit einem Traktor schoben die Milchviehhalter eine überdimensionale Schnecke samt einiger Hindernisse ins symbolische Ziel – der Erweiterung des Sicherheitsnetzes für den EU-Milchmarkt. Die Milcherzeuger verdeutlichten damit einmal mehr, dass die Anstrengungen um den Ausbau eines wirksamen und effizienten Sicherheitsnetzes für den Milchmarkt deutlich an Fahrt aufnehmen müssen und einige Branchenteilnehmer ihre abwehrende Haltung aufgeben müssen.

„Es muss genau analysiert werden, was alleine auf Branchenebene geleistet werden kann und was realistisch nicht funktionieren wird, weil die Interessenslagen innerhalb der Branche zu unterschiedlich sind“, erklärt BDM-Vorsitzender Romuald Schaber. „Wir halten es durchaus für notwendig, dass alle Beteiligten mehr Verantwortung übernehmen. Will die Politik die Lösung globaler, tiefgreifender Marktkrisen allerdings alleine Branchenverbänden überlassen, ist ein Scheitern programmiert.
Globale Marktkrisen sind Ausnahmesituationen, die ein organisiertes, strukturiertes und vor allem zeitnahes Handeln auf EU-Ebene erfordern. Hier braucht es einen gesetzlichen und politischen Rahmen, der dies ermöglicht.“
Um nicht dauerhaft von politischer Seite in den Markt eingreifen zu müssen, gilt es daneben, die Position der Milchviehhalter elementar zu stärken und die Milchbetriebe so krisenfester zu machen. „Die komplette Risikoverlagerung auf die Milchviehhalter muss ein Ende haben“, fordert Schaber.
Die weiter ausformulierte Position der BDM-Milchviehhalter, die am Milchgipfel teilnehmen, entnehmen Sie bitte dem anhängenden Aktionspapier.

Zum Thema

Aktionspapier - Tag der Milch_Milchbauern schieben an

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