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Zu einem ersten Kennenlernen im neuen Amt trafen sich Vertreter des BDM-Landesteams NRW mit der frisch ernannten Landwirtschafts- und Umweltministerin Christina Schulze-Föcking im Düsseldorfer Ministerium.

Das, sehr kooperativ geführte Gespräch drehte sich selbstverständlich vorwiegend um den Milchmarkt. Hier machte die Jungministerin deutlich, dass sie keine Berührungsängste zu unterschiedlichen Verbänden habe und es ihr vor allem um eine gute Politik für die Landwirte in NRW gehe. Die BDM-Delegation, bestehend aus Ute Tübing, Elmar Hannen, Christoph Kley und Michael Alterauge verdeutlichten nochmals gegenüber der Ministerin und ihrem Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, die Wichtigkeit des BDM-Milchmarktkrisenmanagementkonzepts. Schulze-Föcking erklärte, sie wolle erst die vom Bundeslandwirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Evaluierung der mengenbezogenen Maßnahmen abwarten und sich danach ein Urteil bilden. Im folgenden Gespräch unterstrichen die Milchviehhalter ihre Forderungen, dass neue und erhöhte Anforderungen an die Milchproduktion nur zu erhöhten Erlösen denkbar seien. In Hinblick auf die Milchpulverproblematik verdeutlichten die Vertreter des Landesteams vor allem die Problematik für die Unions-geführte Bundesregierung. Dort sorgt ein Landwirtschaftsministerium unter CSU-Führung für Milchüberproduktion, die dann in Form von Milchpulverbergen die Entwicklungshilfepolitik eines anderen CSU-Ministeriums ad absurdum führe. Man beschloss abschließend, den Kontakt auch während der Legislaturperiode weiterzuführen.


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