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Grüne Gentechnik

Position des BDM zur grünen Gentechnik

In der aktuellen Diskussion um Gentechnik gilt es zwischen den beiden Formen, der sogenannten grünen und der roten Gentechnik, zu unterscheiden. Während sich das Arbeitsfeld der roten Gentechnik auf die Medizin erstreckt, wird die grüne Gentechnik überwiegend in der Landwirtschaft in Form genetisch modifizierter Pflanzen (GMO) eingesetzt. Die Firmen, die genetisch modifizierte Pflanzen entwickeln und anschließend Saatgut vertreiben (wie z.B. Monsanto), versprechen den Landwirten einen höheren Ertrag und/oder eine höhere Kostenersparnis durch den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und Bodenbearbeitung.

Die Thematik der grünen Gentechnik wurde in der Vorstands- und Beiratssitzung des BDM e.V. am 11. Januar 2010 mit Experten eingehend erörtert. Die Diskussion der Anwesenden führte zur folgenden Position des BDM e.V. zur grünen Gentechnik:

Der BDM sieht derzeit keinen Nutzen in der Anwendung der grünen Gentechnik. Die Gefahr der Abhängigkeit ist viel zu groß und die langfristigen Auswirkungen sind unbekannt. Nicht zuletzt können sich vermeintliche Kostenvorteile aufgrund dieser Abhängigkeit und aufgrund ungenügend geklärter Haftungsfragen für die Landwirte schnell ins Gegenteil verkehren und damit die Milchproduktion weiter verteuern.

Der BDM empfiehlt seinen Mitgliedern daher, auf Anbau und Verfütterung von GVO zu verzichten.