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Verbraucher

Der politisch gewollte Wahnsinn

Milch und Getreide ist weniger wert als Müll

Mit 21 Cent für den Liter Milch und 9 Euro für 100 kg Getreide werden für landwirtschaftliche Produkte Preise bezahlt, die in keinem Verhältnis zur Wertigkeit eines Grundnahrungsmittels stehen. Diese durch eine verfehlte Agrarpolitik ausgelöste Situation ist skandalös und wird zu einem Ausbluten ganzer ländlichen Regionen führen. Abertausende Arbeitsplätze werden systematisch vernichtet. Immer weniger Bauern bedeuten auch immer weniger Aufträge für Handwerk und Gewerbe.

Die Bauern werden durch die zunehmende Abhängigkeit von Steuerngeldern buchstäblich in Ketten gelegt. Weder die zahllosen Gespräche mit Politikern noch Demonstrationen und Aktionen haben zu einem Umdenken in der Politik geführt. Sie wollen den fatalen Weg der Liberalisierung weitergehen.

Die französischen Milcherzeuger haben sich nun zum Bauernaufstand entschlossen und wollen großflächig keine Milch mehr liefern. Sie wehren sich gegen diese verfehlte Agrarpolitik, der unsere Höfe ruiniert und den Steuerzahler Milliarden Euro Steuergelder kostet. Viele Milcherzeuger auch in Deutschland unterstützen die französischen Milcherzeuger und erklären sich solidarisch.

Die Milcherzeuger kämpfen nicht nur für sich, sondern auch für viele Anliegen, die auch dem Verbraucher zugute kommen.

  • Sie fordern von der Politik eine Agrarpolitik im Sinne der Menschen in unserem Lande.

  • Sie wollen, dass auch die Kinder noch Milchprodukte essen können, die hier bei uns erzeugt wurden.

  • Sie wollen Arbeitsplätze und Leben im ländlichen Raum erhalten.

  • Sie wollen auch in Zukunft eine vielfältige Landwirtschaft und Landschaft.

  • Sie wehren sich gegen eine Landwirtschaft, die fast nur noch in den Händen von global agierenden Handelskonzernen liegt.

  • Sie wehren sich gegen eine Politik, die auch die Verbraucher in eine Abhängigkeit von einigen wenigen Großkonzernen bringt. Keine Abhängigkeit bei Grundnahrungsmitteln ähnlich wie bei Strom und Treibstoff!

  • Sie wollen, dass Sie in den Kühlregalen noch echte Vielfalt vorfinden – eine Vielfalt, die mehr bedeutet als die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Milchprodukten von nur noch zwei bis drei Konzernen.

Die Milcherzeuger bitten um Verständnis und Unterstützung für ihre Anliegen. Sie sollen auch zukünftig wissen, was Sie zu essen bekommen.

Gemeinsam Bürger und Bauern - Hand in Hand!